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Über RTeKI

Die sozialen, ökononomischen und ökologischen Auswirkungen algorithmischer Systeme sind mittlerweile fester Bestandteil des öffentlichen Diskurses. Zunehmend erstellen daher Unternehmen und Institutionen Leitlinien zum ethischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) – über 160 verschiedene Guidelines waren es laut einer Erhebung von AlgorithmWatch bereits 2020.

Auch wenn viele dieser Leitlinien mit Zielen wie "Transparenz" und "Sicherheit" auf der technischen, "Inklusion" und "Fairness" auf der sozialen und "Umweltfreundlichkeit" auf der ökologischen Seite ein Bewusstsein für die vielfältigen Konsequenzen von KI-Anwendungen erkennen lassen, bestehen Zweifel an der praktischen Effektivität der Leitlinien. Nur ein Bruchteil enthält bindende Verpflichtungen zur ethischen Entwicklung von KI, auch wird nicht in jedem Fall definiert, was unter den ethischen Zielen konkret verstanden wird.

Obschon sich immer mehr Unternehmen diesen Problemen annehmen, werden bestehende Fortschritte selten publik. Das Projekt RTeKI setzt hier an.

 

 

Die Roundtable-Reihe schafft einen Austauschraum für KI-Entscheider*innen aus Management, IT und Compliance, um gezielt über hilfreiche Maßnahmen in der Umsetzung von Ethik-Richtlinien zu diskutieren und voneinander zu lernen. Statt eine weitere Leitlinie zu entwickeln, geht es vielmehr darum, Best Practices zur Implementierung wichtiger Bestandteile bestehender Richtlinien zu sammeln, aufzubereiten und in die Breite zu tragen. So steht am Ende ein geschärftes Bewusstsein für die Relevanz und ein deutlicher Kompetenzgewinn für die praktische Anwendung von KI-Ethik-Richtlinien – sowohl innerhalb des eigenen Unternehmens als auch in der Gesellschaft.

Das Projekt steht unter Leitung der Gesellschaft für Informatik e.V. und Stiftung Mercator und wird von der Stiftung Mercator gefördert.